Heringsessen in der Adelskammer
Wege verbinden - gemeinsam mit Lichtenberg die Zukunft meistern!

Fischessen in der Adelskammer
23.11.2011, Bürgerstammtisch als Ideenschmiede
Angebot der CSU erweist sich als Besuchermagnet!
Der Bürgerstammtisch der Bad Stebener CSU hat sich einmal mehr als Besuchermagnet und Ideenschmiede erwiesen. Ortsvorsitzender Christian Wages konnte siebzehn interessierte Bürgerinnen und Bürger im Gasthaus „Weißes Ross“ begrüßen und gab zunächst einen kurzen kommunalpolitischen Bericht ab. Bei den verschiedensten kommunalpolitischen Aufgaben habe man in der Vergangenheit den Konsens gesucht und in der Regel auch eine parteiübergreifende gemeinsame Linie im Rat gefunden. Wages nannte in diesem Zusammenhang die neue Flächennutzungsplanung, den Regionalplan und die für 2012 vorgesehene Sanierung der Badstraße. Für erheblichen Unfrieden am Ort sorgen nach seiner Auffassung die Grünen, die oft nicht bereit seien demokratisch gefasste Entscheidungen zu akzeptieren und mit falschen Darstellungen Agitation betrieben. Als Beispiel nannte der Vorsitzende die Kritik am Verkauf der Spielbank an den Freistaat, wo Unwissenheit über die tatsächlichen Verhältnisse und Polemik im Vordergrund standen.Im Stammtischgespräch meldete sich als erste Ursula Baderschneider zu Wort, die das Kinderbetreuungsangebot der Gemeinde ausdrücklich lobte. Allerdings dürfe die Fürsorge nicht mit dem Kinderhort enden und so forderte die engagierte Bobengrünerin eine Diskothek für Bad Steben. Hier sollte für die Jugendlichen des Ortes eine wohnortnahe Freizeitmöglichkeit etabliert werden. Peter Raithel bezweifelte allerdings das hierfür genügend Potenzial innerhalb der Marktgemeinde vorhanden sei. Auf Grund eines aktuellen Wasserrohrbruches wies Rudolf Sommermann auf die Sanierungsbedürftigkeit des alten Bobengrüner Wasserleitungsnetzes hin und Siegfried Baderschneider bemängelte das teilweise innerorts an den Straßenrändern wachsende Unkraut; hier seien die Anlieger mehr gefordert. Bürgermeister Bert Horn erläuterte hierzu, dass die Möglichkeiten der Gemeinde diesbezüglich sehr beschränkt seien, da man so gut wie keine Unkrautbekämpfungsmittel verwenden dürfe. Der Bürgermeister ging auch auf konkrete Vorhaben in Bobengrün ein und kündigte ein Gespräch mit den Grundeigentümern entlang der Staatsstraße an. Hier habe man seit Jahren vor einen Fußweg als Verbindung zum Abzweig Erlaburg zu errichten und es hätten sich neue Entwicklungen ergeben, die mit den Grundeigentümern abgestimmt werden müssten. „Der Weg ist mir nach wie vor ein Anliegen und ich hoffe, dass wir nun gemeinsam einen Schritt weiter kommen“, so Horn. In diesem Zusammenhang entwickelte Siegfried Baderschneider die Idee entlang des im Rahmen der Dorferneuerung errichteten Weges am Lohbach sowie auch des neuen Fußweges westlich von Bobengrün eine Beleuchtungsanlage zu installieren. Der Weg werde von Fußgängern sehr gut angenommen, in dieser Jahreszeit werde es aber früh dunkel, was für ältere Personen oft ein Problem darstelle. „Hier kann viel für die Sicherheit getan werden“, betonte Baderschneider. Als aufmerksamer Beobachter erwies sich wiederum Lothar Hägel; er wies darauf hin, dass an der Löschwasserentnahmestelle am Lohbach Einiges zu richten sei und bat um Überprüfung der Drainage am Bolzplatz. Was die Löschwasserstelle betraf erklärte sich der stellvertretende Kommandant der Bobengrüner Feuerwehr, Heiko Konrad, spontan bereit der Sache nachzugehen.Projekt "Sonnengarten"
Marktgemeinderat macht Weg für Zukunftsprojekt frei!
Ein großes Vorhaben für Bad Steben stellt das Projekt "Sonnengarten" dar, für das die Marktgemeinde ein Raumordnungsverfahren durchgeführt hat. Dieses Gesundheits- und Tourismusprojekt sieht auf einem Areal von rd. 80.000 m² die Schaffung eines Behandlungs- Konferenz und Urlaubszentrums vor, welches durch die geplante Zusammenarbeit mit Hochschulen Modellcharakter in Deutschland haben wird. 100 Ferienappartments, der größte Heilpflanzengarten Europas, ein Konferenzcentrum mit 1000 Sitzplätzen und eine Therapieeinrichtung gehören zu diesem Projekt, das mit seinem derzeit veranschlagten Investitionsvolumen von 60 Mio. Euro die größte Einzelbaumaßnahme in der Geschichte Bad Stebens darstellt! Darüber hinaus werden die erwarteten 100 Arbeitsplätze der unterschiedlichsten Qualifaktionsstufen den Arbeitsmarkt der Region stabilisieren und die Kaufkraft vor Ort stärken. Der Marktgemeinderat hat grünes Licht für ein geradezu visionären Projekt gegeben, das die Entwicklung Bad Stebens dauerhaft positiv beeinflussen kann.


