Dorferneuerung in Bobengrün

    Raiffeisenplatz, Glöcklaweg sowie der Fußweg am Lohbach mit Wasserspielplatz sind zentrale Maßnahmen

    Es war ein langer Weg bis zur Umsetzung, doch die Dorferneuerung in Bobengrün nimmt nun Gestalt an. Bereits im September 2001 habe ich mich erstmals mit Bobengrüner Bürgerinnen und Bürgern getroffen um Ideen hinsichtlich einer künftigen Gestaltung zu erarbeiten. Diese Überlegungen führten schließlich zu einem offiziellen Verfahren der Dorferneuerung mit dem Amt für ländliche Entwicklung in Bamberg. Die Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen!

     Am Anfang haben viele nicht daran geglaubt und die diejenigen, welche sich Gedanken um die Art und Weise möglicher Maßnahmen gemacht haben wurden manchmal belächelt - es war ja damals kein Geld da! Doch auch hier hat sich die Ausdauer der Bobengrüner sowie der Gemeinde ausgezahlt. Eine strenge Konsolidierung der Gemeindefinanzen und die Beschränkung der Bevölkerung auf die wichtigsten und sinnvollsten Maßnahmen sowie viel Eigenleistung haben uns zum Erfolg gebracht. Das zu Anfang formulierte Ziel bis zum 600-jährigen Jubiläum von Bobengrün im Jahr 2010 fertig zu sein wurde erreicht! Am 5. Juni 2010 konnte der Abschluss der Baumaßnahmen offiziell im Rahmen eines Festaktes gefeiert werden.

         
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    Thermenhotel kann zum Leuchtturmprojekt werden!

    Tourismuspolitiker Klaus Stöttner in Bad Steben

    Auf Einladung von Alexander König besuchte kürzlich der Tourismuspolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Stöttner, das Staatsbad. Bürgermeister Bert Horn nutzte diese Gelegenheit um den Abgeordneten über die Gegebenheiten in Bad Steben zu informieren und auf die besondere Bedeutung des staatlichen Engagements für Ort und Region hinzuweisen. Auch den erforderlichen Ausbau des Radwegenetzes sprach Horn an. Bei einem von Kurdirektor Lang geführten Rundgang durch die Therme zeigte sich der Gast von der Vielfalt und der Qualität des Angebotes sehr beeindruckt.Im zweiten Teil des Besuches in Bad Steben traf sich der in der Tourismusregion Chiemsee beheimatete Stöttner mit der Vorstandschaft des Kurvereines und dem Bürgermeister zu einem Gedankenaustausch. Petra Lessner dankte in diesem Rahmen den beiden Abgeordneten für die Anpassung der Mehrwertsteuer im Hotelbereich und Ingo Große unterstrich, dass sich dies äußerst positiv auf die Investitionsmöglichkeiten der Branche auswirke. Josef Matheus wies hinsichtlich des Dachmarketings für Bayern auf eine Unterrepräsentation der nördlichen Regionen hin, obwohl gerade unsere Gegend große Schätzte zu bieten habe. Auf die besonders schwierige Situation im Kur- und Tourismusbereich angesprochen antwortete Stöttner, dass derzeit in allen bayerischen Regionen spürbare Rückgänge zu verzeichnen seien. Der Frankenwald als ganzes sollte sein Profil weiter schärfen und Bad Steben kann auf den Möglichkeiten die Therme und Gesundheitszentrum bieten aufbauen: „Ich sehe hier auch den Gedanken eines mit dem Kurhaus in Verbindung stehenden Thermenhotels als große Chance. Ein derartiges Hotel mit vier oder fünf Sternen wäre ein klassisches Leuchtturmprojekt und würde auf den gesamten Ort ausstrahlen!“, so Stöttner. Ähnlich beurteilte dies Kristina Wimmer und war sich sicher, dass ein solches Hotel große positive Impulse für die Gastronomie und den Handel im Kurort auslösen würde. Die Mitglieder des Kurvereins waren sich einig, dass Bad Steben nur mit qualitativ hochwertigen Angeboten am Markt bestehen könne. Michael Vogler stellte als Vorsitzender die aktuelle Vermietersituation dar, die derzeit durch Generationsprobleme gekennzeichnet sei. Um die gesamte touristische Infrastruktur aufrechterhalten zu können, bedürfe es auch zusätzlicher, bzw. ersetzender Hotelkapazitäten. Sinnvoll wäre ein Entwicklungsprozess, bei dem alle Interessen gebündelt würden und die beste Lösung für Bad Steben erarbeitet wird. Hierbei könne es aber auch keine grundsätzlichen Tabus bei einer Hotelansiedelung geben. Landtagsabgeordneter König unterstützte die Anwesenden in dieser Auffassung und betonte, „wir müssen die Herausforderungen die sich uns stellen annehmen und mit der Bereitschaft zur Weiterentwicklung die sich bietenden Chancen nutzen, um auch in Zukunft bestehen zu können“.

     

    Projekt "Sonnengarten"

    Marktgemeinderat macht Weg für Zukunftsprojekt frei!

    In seiner Sitzung vom 12. April 2010 hat der Marktgemeinderat Bad Steben beschlossen die Änderung des Flächennutzungsplanes für das Projekt "Sonnengarten" in einem gesonderten Verfahren vorzuziehen, um so die Voraussetzungen für ein Vorhaben zu schaffen, dass ganz Bad Steben voranbringen wird. Dieses Gesundheits- und Tourismusprojekt sieht auf einem Areal von rd. 80.000 m² die Schaffung eines Behandlungs- Konferenz und Urlaubszentrums vor, welches durch die geplante Zusammenarbeit mit Hochschulen Modellcharakter in Deutschland haben wird. 100 Ferienappartments, der größte Heilpflanzengarten Europas, ein Konferenzcentrum mit 1000 Sitzplätzen und eine Therapieeinrichtung gehören zu diesem Projekt, das mit seinem derzeit veranschlagten Investitionsvolumen von 60 Mio. Euro die größte Einzelbaumaßnahme in der Geschichte Bad Stebens darstellt! Darüber hinaus werden die erwarteten 100 Arbeitsplätze der unterschiedlichsten Qualifaktionsstufen den Arbeitsmarkt der Region stabilisieren und die Kaufkraft vor Ort stärken. Der Marktgemeinderat hat grünes Licht für ein geradezu visionären Projekt gegeben, das die Entwicklung Bad Stebens dauerhaft positiv beeinflussen kann.

    Dorferneuerung in Bobengrün

    Raiffeisenplatz, Glöcklaweg sowie der Fußweg am Lohbach mit Wasserspielplatz sind zentrale Maßnahmen

    Es war ein langer Weg bis zur Umsetzung, doch die Dorferneuerung in Bobengrün nimmt nun Gestalt an. Bereits im September 2001 habe ich mich erstmals mit Bobengrüner Bürgerinnen und Bürgern getroffen um Ideen hinsichtlich einer künftigen Gestaltung zu erarbeiten. Diese Überlegungen führten schließlich zu einem offiziellen Verfahren der Dorferneuerung mit dem Amt für ländliche Entwicklung in Bamberg. Die Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen!

     Am Anfang haben viele nicht daran geglaubt und die diejenigen, welche sich Gedanken um die Art und Weise möglicher Maßnahmen gemacht haben wurden manchmal belächelt - es war ja damals kein Geld da! Doch auch hier hat sich die Ausdauer der Bobengrüner sowie der Gemeinde ausgezahlt. Eine strenge Konsolidierung der Gemeindefinanzen und die Beschränkung der Bevölkerung auf die wichtigsten und sinnvollsten Maßnahmen sowie viel Eigenleistung haben uns zum Erfolg gebracht. Das zu Anfang formulierte Ziel bis zum 600-jährigen Jubiläum von Bobengrün im Jahr 2010 fertig zu sein wurde erreicht! Am 5. Juni 2010 konnte der Abschluss der Baumaßnahmen offiziell im Rahmen eines Festaktes gefeiert werden.